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MITTEN
IM RAUSCHEN

Essays über
Wahrnehmung, Würde und Neurodiversität, Gesellschaft, Kulturwandel und Welt

Warum dieser Titel – und was er bedeutet

Rauschen ist zunächst ein physikalischer Begriff. In der Nachrichtentechnik bezeichnet es das unerwünschte Signal – die Überlagerung, die entsteht, wenn eine Übertragung gestört wird, wenn zwischen Sender und Empfänger etwas eindringt, das nicht gemeint war. Rauschen ist das, was bleibt, wenn wir alles wegfiltern, was Bedeutung trägt. Es ist der Rest. Das Hintergrundrauschen. Das, was immer da ist und dem wir normalerweise keine Aufmerksamkeit schenken – bis wir genau hinhören. – Und dann ist es das lauteste Ding der Welt.

Diese Sammlung heißt „Mitten im Rauschen“. Nicht trotz der Unschärfe dieses Bildes, sondern wegen ihr. Denn das Rauschen beschreibt etwas, das sich in keinem präziseren Begriff einfangen lässt: den Zustand des Denkens, Erlebens und Schreibens, aus dem diese Essays entstanden sind. Einem Zustand, der weder ruhig noch laut ist, weder geordnet noch chaotisch – sondern beides gleichzeitig, in ständiger Bewegung, mal ansteigend, mal verwebend, niemals ganz still.
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